Name: Verena Mayr
Alter: 31
Arbeitgeber: Österreichisches Bundesheer / Heeressport
Verein: Union Ebensee
Trainer: Rudy Bourguignon
Trainingsorte: Leichtathletik-Zentrum Oberösterreich & Olympiazentrum Oberösterreich (beides in Linz)
Persönliche Bestleistung: 6591 Punkte (Österr. Rekord), 30. Juni 2019, Ratingen (GER)
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Disziplin |
Ergebnis |
Punkte |
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100 m Hürden |
13,42 s |
1062 |
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Hochsprung |
1,80 m |
978 |
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Kugelstoßen |
14,34 m |
817 |
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200 m |
23,96 s |
985 |
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Weitsprung |
6,16 m |
899 |
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Speerwurf |
49,58 m |
852 |
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800 m |
2:07,74 min |
998 |
Karriere-Überblick:
Verena Mayr (vormals Preiner) trainierte seit ihrem 15. Lebensjahr mit Wolfgang Adler (übersiedelte aus Karrieregründen von Ebensee nach Linz – ihr Wunsch damals: „Ich will einmal Staatsmeisterin werden und international antreten!"). 2014 gelang die Premiere auf internationaler Bühne. Es begann mit Platz neun bei der Junioren-WM in Eugene. 2015 wurde sie Vierte bei der U23-EM in Tallinn, 2016 landete die Oberösterreicherin bei ihrem Großereignis-Debüt in der allgemeinen Klasse bei der EM in Amsterdam auf Platz sieben. 2017 holte sie U23-EM-Silber in Bydgoszcz inkl. österreichischem U23-Rekord. Damit war sie für die Freiluft-WM in London qualifiziert, stieg auf Rang 18 liegend vor dem abschließenden 800-m-Lauf nach einem Asthmaanfall aber aus.
2018 lieferte Verena in Berlin als Achte mit 6.337 Punkten eine neue persönliche Bestleistung ab. Die Saison 2019 hätte trotz zwei Verletzungen im Sprunggelenk kaum besser laufen können: im Fünfkampf erst Staatsmeisterin, dann Hallen-EM-Sechste in Glasgow mit persönlicher Bestmarke. In der Freiluftsaison erbrachte die Oberösterreicherin gleich beim ersten Antreten auf Teneriffa mit 6.472 Punkten das Limit für die Olympischen Spiele in Tokio und pulverisierte nur drei Wochen später in Ratingen mit 6.591 Zählern ihre Bestmarke – gleichbedeutend mit dem ÖLV-Rekord (von Ivona Dadic). Am 3. Oktober gelang mit WM-Bronze in Doha die vorläufige Krönung ihrer Karriere. Nach einer verletzungsbedingt stark eingeschränkten Vorbereitung folgte bei den Olympischen Spielen in Tokio der 11. Rang.
Diese Oberschenkel-Verletzung zwang Verena zu einer eineinhalbjährigen Wettkampfpause. Nach dem langersehnten Comeback in der Freiluftsaison 2023 verlagerte die gebürtige Ebenseerin ihren Trainingsstützpunkt nach Nizza, wo sie seither mit Coach Rudy Bourguignon arbeitet. 2024 und 2025 war Verena Mayr Österreichs beste Siebenkämpferin und holte in beiden Jahren den Staatsmeistertitel. Die Großereignisse blieben ihr dennoch verwehrt: Krankheit und Verletzungen kosteten jeweils die entscheidenden Punkte – 2024 fehlte ein einziger Platz auf die Olympischen Spiele in Paris, 2025 ein einziger Platz auf die Weltmeisterschaften in Tokio.
Seit Oktober 2025 trainiert Verena wieder in Oberösterreich. Rudy Bourguignon ist als Mehrkampftrainer des ÖLV & OÖLV in Linz installiert und damit gewissermaßen mit ihr in die Heimat übersiedelt. Nach einer von einer Verletzung geprägten Vorbereitung steht 2026 wieder ein Höhepunkt im Kalender – bei der Europameisterschaft in Birmingham geht Verena Mayr am 14. und 15. August im Siebenkampf an den Start.
Die größten Erfolge:
WM-Dritte 2019 Doha, Weltranglisten-Dritte (2019, 2020), ÖLV-Siebenkampf-Rekordhalterin mit 6.591 Punkten, Olympia-Elfte in Tokio 2021, EM-Achte Berlin 2018, Universiade-Siegerin 2017 in Taipeh, Silber U23-EM 2017 in Bydgoszcz.